19 Gemeinderatskandidierende der FDP engagieren sich aktiv dafür, ihre fremdsprachigen Communities zur Wahl aufzurufen. Dieses Engagement trägt der gesellschaftlichen Realität der Stadt Zürich Rechnung: Rund ein Drittel der Bevölkerung besteht aus eingebürgerten Zürcherinnen und Zürchern mit internationaler Herkunft, die damit für die kommenden Wahlen stimmberechtigt sind.
Um jene Wählerinnen und Wähler besser zu erreichen, hat die FDP Stadt Zürich zentrale Inhalte der Wahlkampagne in zwölf Sprachen übersetzt. Neben der politischen Mobilisierung steht dabei auch der Dialog mit Personen mit Migrationshintergrund im Fokus.
Die FDP möchte zudem ein klares Zeichen gegen überholte Klischees setzen. Die Partei versteht sich als Spiegel der vielfältigen Zürcher Stadtbevölkerung und möchte unterschiedlichen Communities aufzeigen, dass ihre Anliegen auch im Freisinn vertreten werden. Politische Interessenvertretung von Menschen mit Migrationshintergrund ist nicht ausschliesslich Sache linker Parteien. Wissenschaftliche Studien zeigen zudem, dass der Migrationshintergrund den Wahlentscheid zunehmend weniger prägt. Politisches Verhalten wird stärker von individuellen parteipolitischen Präferenzen bestimmt. (HIER geht's zur Studie)
Përparim Avdili bringt es auf den Punkt: «Mit Migrationshintergrund muss man nicht automatisch links politisieren. Gerade weil uns mehr ausmacht als unsere Herkunft, sollte es doch ganz normal sein, dass wir unterschiedliche Weltanschauungen vertreten. Dasselbe gilt auch für die Wählerinnen und Wähler.»